Die Tradition der Trauzeugen: Wie können Trauzeugen das Brautpaar unterstützen?

Wer heiraten möchte muss heute keine Trauzeugen mehr benennen. Trotzdem ist es eine schöne Tradition. Heute möchten wir euch einen Einblick in die Geschichte der Idee des Trauzeugen geben und erklären, welche Aufgaben Trauzeugen bei einer Hochzeit haben können.

Was muss der Trauzeuge mitbringen?

Ein Trauzeuge ist diejenige Person, die während der Trauung den Akt des Eheschließens bezeugt. Früher war solch ein Zeuge nötig um die Eheschließung zu bezeugen. Wenn z.B. in Kriegszeiten oder anderen unruhigen Zeiten keine Unterlagen über das Brautpaar zur Verfügung standen, dann zeugten die Trauzeugen für die Rechtsmäßigkeit der Ehe. In Deutschland sind erst seit dem 1. Juli 1998 bei einer standesamtlichen Trauung keine Trauzeugen mehr vorgeschrieben. In der DDR waren seit den 50er-Jahren keine Trauzeugen mehr vorgeschrieben, nach der Wiedervereinigung wurde die Pflicht wieder eingeführt. In der katholischen Kirche sind bis heute Trauzeugen nötig.
Noch immer ist es ein schöner Brauch Trauzeugen zu benennen, das Brautpaar kann je bis zu zwei Personen benennen.

Welche Aufgabe haben Trauzeugen?


Die einzige Pflicht der Trauzeugen ist die Unterschrift auf der Heiratsurkunde. Dazu muss man sich mit Personalausweis oder Reisepass beim Standesamt ausweisen. Welche weiteren Rollen die Trauzeugen während der Trauungszeremonie einnehmen, kann unterschiedlich und je nach Ablauf der Trauung abgestimmt werden. Brauch ist es in jedem Fall, dass die Trauzeugen die Spiele während des Festes organisieren sowie den Junggesellenabschied. Der Trauzeuge kann auch das Bindeglied zwischen den Hochzeitsgästen und dem Brautpaar sein.

 

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