Tipps für die Planung der Hochzeit

Man kann einen Raum mieten und das perfekte Brautkleid haben. Bei den Details erinnert man sich dann aber manchmal ganz schwach an Traditionen und Althergebrachtes. Wer eröffnet eigentlich den Tanz und bitte wo sitzen seine Halbgeschwister am Tisch? Hier gibt es Antworten auf drängende Fragen.

Wer darf und muss Reden bei der Hochzeitsfeier halten?

Grundsätzlich wird die Hochzeitsrede erst gehalten, wenn alle Gäste anwesend sind – meist geschieht es zur Eröffnung der Kaffeetafel oder zum Buffet. Den Anfang macht immer der Brautvater, insofern er anwesend ist. Wenn das Brautpaar ein paar Worte an die Gäste richten möchte, kann es das natürlich vorab tun.

Wer eröffnet den Tanz?

Traditionell eröffnet das Brautpaar die noch leere Tanzfläche mit einem Wiener Walzer. Zieht man das Zeremoniell streng durch, dann tanzt anschließend die Braut den nächsten Tanz mit ihrem Vater und dann mit ihrem Schwiegervater. Der Bräutigam muss hingegen zuerst seine Schwiegermutter über das Parkett schieben und anschließend seine Mutter. Jeder Mann sollte mit der Braut und jede Frau mit dem Bräutigam getanzt haben. 

Wer sitzt neben dem Brautpaar?

Das Brautpaar soll gut gesehen werden, deshalb sitzt es immer mittig vom Tisch, wobei die Braut rechts vom Mann sitzt. Die Eltern des Brautpaares sollten in unmittelbarer Nähe zum Brautpaar sitzen. Entweder sitzen die jeweils Schwiegereltern neben der Braut bzw. dem Bräutigam oder gegenüber. Grundsätzlich gilt: Umso näher man am Brautpaar sitzt desto näher steht man dem Paar.

Hochzeit: Was die Braut immer bei sich haben sollte

Es gibt Traditionen auf die man sicher als Braut bei der eigenen Hochzeit angesprochen wird: Warum hat man die bestimmten Farben im Brautstrauß gewählt und hat man auch ganz sicher etwas Geborgtes bei sich? Hier erklären wir zwei wichtige Traditionen.

Die vier Dinge einer Braut

Die Braut muss am Hochzeitstag etwas Altes, etwas Neues, etwas Geborgtes und etwas Blaues bei sich tragen, ansonsten bekommt sie ganz sicher mitleidige Blicke von den Verwandten. Was hat es damit auf sich? Das Alte soll die Vergangenheit, das Neue die Zukunft der Braut symbolisieren. Das Geborgte symbolisiert das geborgte Glück (von einem Familienmitglied), das für eine gute Ehe auch immer nötig ist. Das Blaue symbolisiert hingegen seit langer Zeit die Treue und Beständigkeit. 

Der Brautstrauß: Was die Farben der Blumen bedeuten

Blau kann man deshalb auch sehr gut im Brautstrauß tragen. Die Farbe Weiß, die man oft im Brautkleid trägt steht für Reinheit, Ehrlichkeit und Unschuld. Hat man beispielsweise Efeu im Brautstrauß, symbolisiert das Grün im Efeu die Hoffnungen für den neuen Lebensabschnitt. Die klassische Hochzeitsfarbe ist Rot, die Farbe der Liebe. Rosa symbolisiert eine reine Liebe und eine romantische Braut. Sowohl die Liebe wird mit dem Rot symbolisiert wie auch mit dem Weiß die Unschuld und Reinheit. So wirkt Rosa sanfter und zarter in Brautstrauß oder als Brautaccessoire. Benutzt man die Farbe Lila gilt man als individueller Mensch und auch ein wenig spirituell. 

Passend zu den Hochzeitskarten: Liederhefte für die Kirche

Wenn man die Hochzeit plant, dann möchte man auch, dass alles zusammenpasst. Die Dekoration der Räume sollte zum Thema der Hochzeit passen, die Farben der Dekoration und der Blumen wiederum zur Jahreszeit und natürlich der Hochzeitsanzug des Bräutigams zum Brautkleid. Selbstverständlich sollten auch die Einladungskarten zur Hochzeit zu den Menükarten passen. Was gibt es noch zu berücksichtigen?

Danksagungskarten und Liederhefte aus einem Guss

Egal wann man welche Karten an die Hochzeitsgäste ausgibt oder verschickt: Man sollte immer den roten Faden erkennen. Deshalb kann man beim Heirats-Ratgeber.de spezielle Sets bestellen in denen verschiedene Karten in einem Design zu finden sind. Wenn Sie beispielsweise kirchlich heiraten, fühlen sich die Gäste Ihrer Hochzeit gleich gut aufgehoben, wenn die Liederhefte in der Kirche dasselbe Design wie die Hochzeitskarten haben. 

Menükarten können den roten Faden der Hochzeit weitergeben

Auch die Menükarten sollten während der Hochzeit das Thema wieder aufnehmen. So kann man die gewählte Hochzeitsfarbe durch die Vorbereitungen der Hochzeit bis hin zu den Danksagungskarten beibehalten. Erst so wird aus einer Hochzeit ein großes Event, denn der geeinigte Stil bringt alle Festschritte in einen Einklang. Im Heirats-Shop vom Heirats-Ratgeber.de findet man viele Hochzeitskarten, Menükarten und Danksagungskarten wie auch Liederhefte für die kirchliche Trauung. Wählt Eure Farbe und Euren Stil für die Traumhochzeit!

Die beliebtesten Hochzeitsblumen für die Hochzeit 

Wer im Frühling heiratet hat eine große Auswahl an wunderbar duftenden Frühlingsblumen, die man im Brautstrauß und in der Hochzeitsdekoration verwenden kann. Hier sind die klassischen und modernen Hochzeitsblumen und Farbkombinationen für die Hochzeit im Frühling.

Zarte rosa Rosen und Blattgrün: Die klassischen Hochzeitsfarben

Rosa und Grün sind klassische Hochzeitsfarben, denn sie spiegeln den zarten und leichten Frühling wider. In der Hochzeitsdekoration kann man rosa Blumen wie Rosen oder Tulpen auf den Tischen platzieren. Auch der Brautstrauß kann wunderschön mit rosa Rosen und Efeu gesteckt sein. In einzelnen Vasen wirken auch Callas in Zartrosa sehr ansprechend.

Orange und Grün: Kräftige Farben für eine strahlende Hochzeit 

Möchte man den Pastellfarben den Kampf ansagen, kann man auch die kräftigen Farben des Frühlings für die Hochzeitsdekoration nutzen. Die Kombination aus Orange und Grün ist farbstark und sorgt für gute Laune. Nutzt man diese Farben, sollte man auf andere kräftige Farben verzichten, damit sie sich nicht mit dem Orange beißen. Schöne Frühlingsblumen in Orange sind Gerbera, Tulpen sowie Rosen. Besonders schön zur Geltung kommen Sie mit weißen Accessoires und blütenweißen Tischtüchern. 

Wie man Facebook für die Hochzeits-Vorbereitung nutzen kann

Wer gern und viel Zeit auf Facebook verbringt und mit all seinen Freunden über Facebook befreundet ist, der kann das Netzwerk auch für die Organisation seiner Hochzeit nutzen. Auch die Trauzeugen können Facebook nutzen. Erfahrt hier wie das klappen kann.

Neuste Infos zur Hochzeit über Facebook verbreiten

Zunächst einmal gründet man eine geschlossene Gruppe in die alle Hochzeitsgäste eintreten sollten. Das setzt natürlich voraus, dass man eine technisch affine Hochzeitsgesellschaft hat. Möchte man nun organisatorische Dinge abstimmen oder absprechen, dann kann man das schnell und einfach über Facebook tun:

• Wer ist Vegetarier oder Veganer (Buffet, Hochzeitsessen)?
• Hat jeder die Wegbeschreibung zur Kirche/ Feierort/Hotel?
• Wer möchte übernachten?
• etc.

Planung der Hochzeitszeitung über Facebook

Auch als Trauzeuge oder Organisator der Hochzeitszeitung kann man Facebook nutzen. Wenn es sehr viele Hochzeitsgäste gibt die man vielleicht auch nicht persönlich kennt, kann man sie durch die Gründung einer Gruppe doch in die Planung der Hochzeitszeitung miteinbeziehen:

• Habt ihr Fotomaterial des Brautpaares?
• Habt ihr Anekdoten für die Hochzeitszeitung?
• Wer hat andere kreative Einfälle?

Auch das setzt natürlich voraus, dass ein Großteil der Gäste netzaffin ist. Außerdem benötigt man vorab eine Liste aller Hochzeitsgäste. Klappt die Vernetzung aber, ist das Kommunizieren über Facebook auch in einer großen Gruppe möglich und nach der Hochzeit können über diesen Weg auch Fotos getauscht werden.

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