Welchen Namen tragen wir nach der Hochzeit?

Abgesehen von dem Versprechen sich ewig zu lieben und gemeinsam durch das Leben zu gehen wechseln viele Brautpaare bei ihrer Traumhochzeit auch noch etwas anderes: Den Nachnamen. Was ist in Deutschland möglich?

Welche Namensmöglichkeiten man bei der Hochzeit hat

Bis 1976 war es gesetzlich vorgeschrieben, dass der Nachname des Ehemannes der gemeinsame Familienname wird. Die Ehefrau konnte seit 1957 lediglich ihren Namen an den neuen Familiennamen anhängen.
Erst seit 1991 ist es möglich keinen gemeinsamen Familiennamen zu führen.
Grundsätzlich ist es heute vorgesehen, dass das Ehepaar nach der Hochzeit einen der beiden vorigen Nachnamen zum gemeinsamen Familiennamen erklärt. Es ist aber auch möglich den jeweiligen Nachnamen zu behalten.
Wer den Nachnamen des Partners annimmt, kann außerdem seinen eigenen Nachnamen zusätzlich behalten und dem neuen Nachnamen durch einen Bindestrich voranstellen oder hinten anhängen.

Beispiel:

Nachname Er: Schneider
Nachname Sie: Müller

Mögliche Familiennamen:

• Schneider
• Müller
• Jeder behält seinen Nachnamen
• Sie: Schneider-Müller, Müller-Schneider (er behält den Nachnamen Schneider)
• Er: Müller-Schneider, Schneider-Müller (sie behält den Nachnamen Müller)

Ist der Partner kein deutscher Staatsangehöriger, kann der Familienname auch nach dem Recht des anderen Staates bestimmt werden, dem der Partner angehört.

Hier findet man wunderschöne Danksagungskarten in denen man zum ersten Mal den gemeinsamen Familiennamen schriftlich mitteilen kann: https://www.einladungskarten-shop.net/hochzeitskarten/hochzeit-danksagungskarten/

Zuletzt angesehen